Sechzehn Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen acht bis dreizehn trainieren regelmäßig im Schulsanitätsdienst für den Ernstfall: Herz-Lungen-Wiederbelebung, stabile Seitenlage, Verbände, Umgang mit Panikattacken und vieles mehr lernen und üben sie in den Erste-Hilfe-Schulungen, die ihr Lehrer Dominik Radtke leitet.
Dank der Unterstützung des Fördervereins wurde im Schuljahr 2024/2025 bereits eine QCPR Reanimationspuppe (=Quality Cardiopulmonary Resuscitation) zum Trainieren der Herzdruck-Massage bzw. der Herz-Lungen-Wiederbelebungsmaßnahmen angeschafft. Nun konnte das Programm um eine weitere Kompetenz ergänzt werden: den sogenannten „Heimlich-Handgriff“, auch „Oberbauchkompression“ genannt. Diese Erste-Hilfe-Maßnahme kann die Atemwege wieder frei machen, wenn ein Fremdkörper sie blockiert, und so Menschen vor dem Erstickungstod bewahren. Wir finanzierten hierfür einen Heimlich-Handgriff-Trainer, mit dem die Schülerinnen und Schüler die lebensrettende Maßnahme sich nicht nur theoretisch aneignen, sondern auch praktisch ausprobieren können. Denn die Oberbauchkompression kann nicht direkt am Menschen geübt werden, sondern ausschließlich mit dieser Vorrichtung.
„Wir trainieren damit die mechanische Durchführung und bekommen so ein Gefühl für die nötigen Abläufe, die selten sofort zum Ziel führen und meist wiederholt werden müssen. Erst mit einem Handgriff-Trainer ist es möglich, den Vorgang sinnvoll einzuüben“, erklärt Dominik Radtke. Die Schülerinnen und Schüler haben trotz des ernsten Themas sichtlich Spaß bei der Sache und geben ihr Bestes, um es gut hinzubekommen.

Der Förderverein bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern!